Der Sachverhalt:
Die Klägerin war seit Februar 2003 in einem Plattenladen beschäftigt. Auf ihr Arbeitsverhältnis fand das Kündigungsschutzgesetz keine Anwendung. Am 31. Januar 2008 kam es zu einem Streit der Klägerin mit ihrer Arbeitgeberin. Die Arbeitgeberin wollte das Arbeitsverhältnis daraufhin ordentlich kündigen. Damit das Arbeitsverhältnis wegen der einmonatigen...
Der Sachverhalt:
Frau Kücükdeveci war seit ihrem 18. Lebensjahr bei dem Unternehmen Swedex beschäftigt. Nach zehn Jahren Beschäftigung im Unternehmen kündigt die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis mit einer Kündigungsfrist von einem Monat. Die Arbeitgeberin berechnete die Kündigungsfrist unter Zugrundelegung einer Beschäftigungsdauer von nur drei Jahren. Diese Berechnung...
Der Sachverhalt:
Der Arbeitgeber handelt mit Fahrzeugen. Die Arbeitnehmerin ist bei ihm aufgrund eines Formulararbeitsvertrags seit dem Jahr 1999 beschäftigt. In dem Arbeitsvertrag wurde Folgendes vereinbart:
"Der Arbeitnehmer erhält ein monatliches Gehalt von 3.250,00 DM brutto. … Die Gewährung sonstiger Leistungen (z. B. Weihnachts- und Urlaubsgeld, 13. Monatsgehalt etc.) durch den...
Der Sachverhalt:
Der 31 Jahre alte klagende Arbeitnehmer war beim Land Hessen angestellt. Die Regelung seiner Grundvergütung richtete sich nach § 27A Bundesangestelltentarifvertrag (BAT) und war nach Altersstufen gestaffelt. Wegen eines Versehens bei der Abrechnung seines Gehalts wurde der Arbeitnehmer nicht entsprechend seinem Alter, sondern wie ein 45-jähriger Mitarbeiter entlohnt und erhielt...
Der Sachverhalt:
Unter Hinweis auf eine kritische wirtschaftliche Lage bietet der Arbeitgeber seinen ca. 300 Mitarbeitern neue Standartarbeitsverträge an, durch die sich die Arbeitsbedingungen verschlechtern. Unter anderem sehen die neuen Verträge eine Verkürzung des Urlaubs sowie den Wegfall des Urlaubsgelds vor. Mit Ausnahme von 14 Arbeitnehmern lassen sich alle Mitarbeiter auf den neuen...
Der Sachverhalt:
Die Arbeitgeberin zahlt ihren Mitarbeitern freiwillig mit dem Novembergehalt ein Weihnachtsgeld. Nachdem ein Arbeitnehmer diese Sonderzuwendung über mehr als zehn Jahre erhalten hat, schließt die Arbeitgeberin mit dem Betriebsrat eine Betriebsvereinbarung, nach der das Weihnachtsgeld wegen der schwierigen Lage des Unternehmens für das Jahr 2006 nicht gezahlt werden soll. Der...
Der Sachverhalt:
Im Rahmen eines Standortsicherungskonzepts bietet die Arbeitgeberin ihren Mitarbeitern eine Änderung deren Arbeitsbedingungen an, unter anderem die unbezahlte Erhöhung der Arbeitszeit von 35 auf 40 Stunden und den Entfall von Freischichten. Mit Ausnahme eines Mitarbeiters nehmen alle Kollegen das Angebot an. Später teilt die Arbeitgeberin den Mitarbeitern mit, dass alle Mitarbeiter,...
Der Sachverhalt:
Die Arbeitnehmerin ist als Erzieherin in einem städtischen Kindergarten tätig. Sie ist in der Türkei geboren, hat die deutsche Staatsbürgerschaft und ist praktizierende Muslima. Wegen ihres Glaubens trägt die Arbeitnehmerin in der Öffentlichkeit stets ein Kopftuch. Die Arbeitgeberin fordert die Arbeitnehmerin auf, während ihrer Tätigkeit kein Kopftuch...
Der Sachverhalt:
Der Arbeitnehmer hatte von seinem Arbeitgeber, ohne dass es ausdrücklich arbeitsvertraglich vereinbart war, vom Beginn seines Arbeitsverhältnisses im Jahr 1971 an jährlich eine Weihnachtsgratifikation erhalten. In den Jahren 2002 bis 2005 enthielten die Lohnabrechnungen für die Monate, in denen der Arbeitnehmer die Gratifikationen erhalten hatte, den handschriftlichen Vermerk: „Die...
Der Sachverhalt:
Der Arbeitnehmer steht seit 1999 in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber. Auf das Arbeitsverhältnis findet ein Tarifvertrag Anwendung. Nach diesem steht dem Arbeitnehmer – neben dem üblichen Urlaubsentgelt – ein zusätzliches Urlaubsgeld in Höhe von 60 % des für den Erholungsurlaub geschuldeten Urlaubsentgelts zu. Im Februar 2005 erkrankt der Arbeitnehmer...